Rechtsschutzversicherung im Überblick 2018

Was kostet ein guter Rechtsschutz?

Bereits ein einmaliges Beratungsgespräch bei einem Rechtsanwalt kann bis zu 226 Euro kosten. Da sich im Verlauf eines Verfahrens die Gesamtkosten inklusive der Gerichtsgebühr und der gesamten Anwaltsgebühr unter Berücksichtigung des Streitwerts auf mehrere tausend Euro summieren können, empfiehlt sich stets der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung.

Die Kosten für eine private Rechtsschutzversicherung sind dabei stets abhängig von den gewünschten Leistungen. Sollten alle rechtlichen Bereiche abgesichert werden, so können derzeit Verträge mit Gesamtkosten von knapp unter 200 Euro pro Jahr abgeschlossen werden. Diese relativ günstigen Angebote beinhalten jedoch eine Selbstbeteiligung von bis zu 400 Euro pro Streitigkeit. Möchten Versicherungsnehmer nicht für die Kosten des Rechtsanwalts aufkommen und somit eine Selbstbeteiligung ausschließen, so kann der Jahresbeitrag auf bis zu 500 Euro pro Jahr steigen.

Vor dem verbindlichen Abschluss eines Rechtsschutzversicherungsvertrags ist es stets ratsam, die Angebote mehrerer Anbieter einzuholen und diese miteinander zu vergleichen. Nur auf diese Weise kann das individuell bestmögliche Angebot in diesem Bereich ermittelt werden. Die Ergebnisse von Stiftung Warentest im Segment Rechtsschutzversicherungen bieten hierbei zudem zuverlässige Ergebnisse.

 

Sofortschutz – keine Wartezeiten mehr! Rechtsschutz jetzt auch im Privatbereich!

Viele Leistungen dieser Versicherung können erst nach einer bestimmten Zeit nach Vertragsabschluss in Anspruch genommen werden. Häufig beträgt die Karenzzeit drei Monate. In seltenen Fällen kann die Karenzzeit jedoch auch weitaus länger sein. Lediglich im Bereich Verkehrsrechtsschutz gibt es in der Regel Angebote zu einer Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit. Die genauen Details zu diesem Thema können Versicherte stets ihren Versicherungsdokumenten entnehmen.

 

Was ist die beste Variante bzw der beste Rechtsschutz?

Vor dem Vertragsabschluss sollte sich der Versicherungsnehmer darüber im Klaren sein, welche Leistungen er konkret von der Versicherung erwartet. Besonders viel Wert sollten Neukunden auf eine gute und zügige Beratung legen. Hierfür bieten viele Versicherungsunternehmen zu jeder Tageszeit besetzte Beratungshotlines an, die eine erste juristische Einschätzung vornehmen können. Sie können aber auch einen Rechtsschutzversicherung Vergleich durchführen.

Der Abschluss einer Vorsorge-Vollmacht kann dann empfehlenswert sein, wenn der Versicherte ein Testament erstellen möchte oder sich vor Folgekosten im Rahmen der Erstellung einer Vorsorgevollmacht, einer Betreuungsverfügung oder einer Patientenverfügung absichern möchte.

Die beste Rechtsschutzversicherung beinhaltet auch Mediationsleistungen. Mediationsverfahren zielen darauf ab, dass kostenintensive Gerichtsverhandlungen an den ohnehin schon überlasteten Gerichten vermieden werden und eine bestmögliche Lösung für alle Parteien des Streits erzielt werden kann.

 

Günstig statt teuer!

Eine Versicherung muss nicht zwangsläufig teuer sein. Im Internet zeigen diverse Vergleichsportale bereits Versicherungstarife auf, die monatlich nur knapp über 5 Euro kosten. Nach dem Bausteinprinzip können diesem preisgünstigen Basistarif zusätzliche Leistungen hinzugefügt werden, die der Versicherungsnehmer benötigt. Folglich muss sich der Abschluss eines besonders teuren Vertrags, der ein breites Leistungsspektrum abdeckt, nicht unbedingt lohnen. Oftmals ist bereits vor Abschluss des Vertrags ersichtlich, dass der Versicherungsnehmer auf Grund seiner persönlichen und beruflichen Situation einige Leistungen nie in Anspruch nehmen wird. Bei den besonders teuren Tarifen muss er diese, unabhängig von seinen Bedürfnissen, jedoch stets mitbezahlen.

 

Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung!

Besonders günstige Tarife werden meist von den Versicherungsunternehmen mit besonders niedrigen jährlichen Rechtsschutzversicherung Kosten beworben. Die günstige Rechtsschutzversicherung beinhaltet dann jedoch eine hohe Selbstbeteiligung, so dass die angesparten Prämien schnell aufgebraucht sind oder diese sogar überstiegen werden. Bei einem Versicherungsvertrag. in dem eine Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung enthalten ist, kann der Versicherungsnehmer mögliche Folgekosten somit noch besser einkalkulieren, muss dafür jedoch auch monatlich / jährlich höhere Beiträge zahlen. 

 

Testen Sie den Verkehrsrechtsschutz!

Besonders im Straßenverkehr ereignen sich statistisch betrachtet die teuersten und langwierigsten Schadensfälle. Ein solcher Fall kann vorab nie einkalkuliert werden, da Verkehrsunfälle von einer Sekunde auf die nächste Sekunde passieren. Auch kann sich niemand effektiv vor einem Verkehrsunfall schützen. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung reguliert nach einem Unfall in der Regel etwaige Schadensansprüche, regelt Steuerstreitigkeiten, löst Streitigkeit mit Autohändlern und hilft und berät in Strafverfahren und zu Ordnungswidrigkeiten. Bedienen Sie sich einem Verkehrsrechtsschutz Vergleich um die für Sie passende Variante zu finden.

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